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Johan Thomas Lundbye – ein Kalundborgenser

 
Am 10. Oktober 2008 eröffnete das Kalundborg Museum die erste permanente Ausstellung mit bekannten und unbekannten Gemälden und Zeichnungen des dänischen Malers Johan Thomas Lundbye.

Lundbye wurde 1818 in der Skibbrogade in Kalundborg geboren und wohnte hier bis der Militärdienst seines Vaters die Familie nach Kopenhagen führte und später nach Frederiksværk. Gegen den Willen des Vaters besuchte Lundbye die Kunstakademie in Kopenhagen und wurde einer der besten und beliebtesten Landschaftsmaler Dänemarks. Die Landschaft auf Seeland hatte für ihn eine große Bedeutung und die meisten seiner Motive zeigen Nord- und Westseeland.

Nach dem Tod des Vaters zog die Mutter zurück nach Kalundborg und Lundbye malte und zeichnete in den folgenden Jahren unter anderem Landschaften von Røsnæs, Helles Klint, der Steinsetzung in Raklev und nicht zuletzt die Vor Frue Kirche. Das Kalundborg Museum besitzt mehrere dieser Werke Lundbyes, unter anderem das Gemälde „Kalundborg, von Asnæs aus gesehen“.

Lundbye hatte ein starkes Nationalbewusstsein und fühlte sich seinem Vaterland tief verbunden. Der 3-jährige Krieg mit Schleswig-Holstein von 1848-51 bewegt ihn sehr und er meldete sich als Freiwilliger. Er starb allerdings schon 1848 durch einen unabsichtlich ausgelösten Schuss, bevor er an die Front kam.

Trotz seines kurzen Lebens hinterließ Lundbye außer vielen Gemälden mehr als 1200 Zeichnungen. Seine Werke können heute – außer im Kalundborg Museum – unter anderem im Statens Museum für Kunst, in der Glyptotek und Den Hirschsprungske Samling sowie im Musée du Louvre in Paris.


Außer der Ausstellung mit Werken von J. Th. Lundbye hat das Kalundborg Museum auch eine Ausstellung über Bernstein und andere kleinere Ausstellungen von der Steinzeit über Wikinger bis zu Spielzeug und Comics.

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